Gemeinsamer Einsatz für ein
sicheres Arbeiten
Dafür sind in unserer Raffinerie alle Mitarbeiter*innen von BAYERNOIL und unserer Partnerfirmen verantwortlich – vom Auszubildenden bis zur Geschäftsführung – unabhängig von Funktion, Aufgabe oder Hierarchie. Unser Ziel ist klar definiert: keine Unfälle, keine Leckagen – Sicherheit hat oberste Priorität!
Energieversorgung – ABER SICHER!
Für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ingolstadt sowie der Landkreise Eichstätt, Pfaffenhofen und Kelheim wurde von den Raffinerien, Kraftwerken und Tanklägern aus der Region eine gemeinschaftliche Informationsbroschüre erstellt. In dieser Informationsbroschüre finden Sie wichtige Hinweise, wie Sie sich verhalten sollten, falls die Auswirkungen einer Betriebsstörung die Werksgrenzen überschreiten. Das gehört zur umfassenden Sicherheitsvorsorge, die wir zum Schutz von Mensch und Umwelt treffen.
Diese Informationen entsprechen den Anforderungen der 12. Bundes-Immissionsschutzverordnung (12. BImSchV).
Sicher mitarbeiten
Im Mittelpunkt unseres Sicherheitskonzeptes stehen die Mitarbeiter*innen. Sie mit der bestmöglichen Ausrüstung und raffineriespezifischen Richtlinien zu schützen, ist für uns selbstverständlich. Worauf es in Sachen Sicherheit vor allem ankommt, sind Risikobewusstsein und Engagement unserer Mitarbeiter*innen. Deshalb ermuntern wir sie, gezielt auf Mängel hinzuweisen. Des Weiteren führt BAYERNOIL laufend Sicherheitsbegehungen durch, bei welchen wir großen Wert auf das persönliche Gespräch mit den Mitarbeiter*innen unserer Partnerfirmen legen. Wir informieren sie über Beinahe-Unfälle und weisen vorbeugend auf gefährliche Situationen hin.
Alle Vorfälle in unseren Betriebsteilen werden gemeldet, erfasst und bewertet. Das ist die Voraussetzung für gezielte Ursachenforschung und Prävention. Dass sich das gemeinsame Engagement auszahlt, zeigt ein Blick auf unsere Unfall-Statistik.
Neustadt und Vohburg sind über ein System von 11 Fernleitungen mit einer Gesamtrohrlänge von rund 150 Kilometern miteinander verbunden.
Sicher produzieren
Der Schutz von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, Umwelt und Nachbarschaft setzt die Sicherheit unserer Anlagen voraus. Vorbeugung steht hierbei an erster Stelle: So verfügen alle Betriebsteile über mehrere unabhängig voneinander arbeitende Sicherheitssysteme. Sie werden ständig an den neuesten Stand der Technik angepasst und ebenso wie unsere Produktionsstätten und Lager kontinuierlich überprüft und gewartet.
Über diese laufende Eigenkontrolle hinaus verpflichtet uns der Gesetzgeber, in regelmäßigen Abständen die Sicherheit unserer Anlagen nachzuweisen. Das bedeutet: BAYERNOIL bekommt Besuch von zugelassenen Überwachungsstellen wie dem TÜV. Da umfangreiche Prüfungen und Arbeiten allerdings nicht während des Betriebs durchgeführt werden können, müssen Anlagen abgestellt werden – die Raffinerie steht still. Und dennoch heißt Stillstand für uns Bewegung: Ausrüstungen werden getestet, zerlegt, gereinigt, ersetzt und wieder montiert. Neben der BAYERNOIL Belegschaft sind dafür bis zu 3.000 zusätzliche Mitarbeiter/innen spezialisierter Partnerfirmen im Werk tätig.
Für die routinemäßige Instandhaltung arbeiten wir zudem mit Firmen aus der Region zusammen. Dabei bleiben alle Auflagen und die Sicherheit stets im Blick.
Wer Sicherheit ernst nimmt, muss selbst auf den schlimmsten Fall vorbereitet sein. Mit anderen Worten: Man muss die Gefahrenabwehr üben. Aus diesem Grund betreiben wir ein Notfallmanagement. Dazu gehört das Training aller Mitarbeiter*innen ebenso wie die Bereitschaft der Werkfeuerwehr und die wiederholte Simulation von Störungen: Management, Betriebsrat und Feuerwehr üben regelmäßig Szenarien, um Notfallsituationen im Ernstfall gemeinsam bewältigen zu können – professionell, sicher und schnell.
Überwachung
Die Behörden führen regelmäßig und systematisch Inspektionen in den beiden Betriebsteilen (BT) der BAYERNOIL gemäß den Vorgaben der §§ 16 und 17 der Störfallverordnung durch:
Betriebsteil Vohburg am 09.06.2026
Betriebsteil Neustadt am 08.07.2026