Eni Deutschland GmbH

Als Tochterunternehmen des weltweit tätigen italienischen Energiekonzerns Eni S.p.A. gehört Eni Deuschland zu den führenden Mineralölgesellschaften auf dem deutschen Markt. Das Unternehmen ist in vier Geschäftsbereichen aktiv: Raffination, Service-Stationen, Großhandel und Schmierstoffe.
Die Anfänge von eni in Deutschland reichen bis in die 1960er Jahre zurück. Zeitgleich mit dem Bau einer Pipeline von Genua nach Ingolstadt nahm der Konzern unter der Marke Agip seine Geschäfte in Deutschland auf und gründete die Agip AG. Es folgte ein zügiger Ausbau  des Tankstellennetzes, des Heizölgeschäftes und des Vertriebs weiterer Mineralölprodukte. Nach der Wiedervereinigung trieb die damalige Agip Deutschland AG den Ausbau eines Vertriebsnetzes in den neuen Bundesländern voran. 1990 wurde die erste Agip Service-Station im Osten Deutschlands eröffnet.
Heute beschäftigt das Unternehmen rund 170 Mitarbeiter, die in den Bereichen Einkauf und Verarbeitung von Rohölen, Vertrieb von Mineralölprodukten sowie Verwaltung tätig sind. Zum Kundenstamm zählen neben den Autofahrern private Haushalte, Industrie, Handel und Landwirtschaft. Die Verarbeitung der diversen Rohölsorten erfolgt in den Beteiligungsraffinerien BAYERNOIL Raffineriegesellschaft mbH und PCK Raffinerie GmbH. Die dort gewonnenen Mineralölprodukte werden über ein modernes Tankstellennetz und den Großhandel vermarktet. Eni Schmiertechnik GmbH, eine Tochtergesellschaft der Eni Deutschland GmbH, ist für den Vertrieb einer umfangreichen Auswahl an Schmierstoffen verantwortlich.
Seit 2010 firmiert das Unternehmen als Eni Deutschland GmbH. Geblieben ist das Markenzeichen - der bekannte sechsbeinige Hund mit der Flammenzunge. Er verkörpert die Zugehörigkeit zum Mutterkonzern ebenso wie die erlebbare "Italianita", mit der sich Eni Deutschland den Kunden als italienisches Mineralölunternehmen präsentiert.

Eni Deutschland hält Beteiligungen an der BAYERNOIL Raffineriegesellschaft mbH in Neustadt/Vohburg und an der PCK Raffinerie GmbH in Schwedt. So kann das Unternehmen jährlich über drei Millionen Tonnen Rohöl verarbeiten.
Dank einer vorausschauenden Investitionspolitik verfügen beide Raffinerien heute über moderne Anlagenkonfigurationen zur optimalen Versorgung der Vertriebsstrukturen von Eni Deutschland mit einer breiten Palette an hochwertigen Mineralölerzeugnissen - von Kraftstoffen und Heizöl über Bitumen bis hin zu Flüssiggas.
Die beiden Raffineriestandorte werden unabhängig voneinander mit Erdöl versorgt. So wird das Rohöl für die BAYERNOIL per Schiff über das Mittelmeer zum Hafen Triest transportiert. Von dort aus gelangt es durch die TAL-Pipeline über die Alpen nach Bayern. Die PCK erhält hauptsächlich über die "Freundschaftspipeline" (Drushba) russisches Rohöl. Zusätzlich kann die Raffinerie vom Ostseehafen Rostock aus über eine Pipeline beliefert werden.
Für eine reibungslose und flexible Distribution der Fertigprodukte zu den Agip Service-Stationen, den Vertragshändlern und zum Großhandel ist die Abteilung Logistik von Eni Deutschland zuständig. Die pünktliche Versorgung der jeweiligen Empfänger erfolgt, je nach deren Bedarf, per Eisenbahnkesselwagen oder Tanklastwagen.

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