Umweltschutz

Ressourcen zu schonen und sich für den Schutz der Umwelt einzusetzen, ist ein wichtiger Teil der Unternehmensphilosophie von BAYERNOIL. Darüber reden wir nicht nur, dazu stehen wir auch.

Das zeigt unter anderem unsere Teilnahme am Umweltpakt Bayern (www.umweltpakt.bayern.de). Im Rahmen dieser umweltpolitischen Kooperation zwischen dem Freistaat Bayern und der Wirtschaft hat sich BAYERNOIL freiwillig zu aktivem Umweltschutz verpflichtet. Darüber hinaus ist unser Unternehmen als ÖKOPROFIT-Betrieb ausgezeichnet worden – für ökologisch verantwortungsbewusstes Handeln.

Im Rahmen des Umweltpakts Bayern nehmen wir seit 2006 auch an EMAS (www.emas.de) teil. Für BAYERNOIL bedeutet die Einführung des Eco-Management and Audit Scheme, dass wir beim Umweltschutz einen neuen Weg im Sinne der Vorgaben der europäischen Gemeinschaft beschritten haben: Unser bereits in 1999 nach EN ISO 14001 eingeführtes Umweltmanagementsystem erfüllt damit nun die höchste Anforderung, die an Betriebe und deren Umweltleistung gestellt wird.

Geprüftes Umweltmanagement

EMAS gewährleistet eine umweltgerechte Betriebsführung, gute Managementpraktiken und trägt zu einer kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes über die gesetzlichen Vorgaben hinaus bei. Um diesem Ansatz Rechnung zu tragen, haben wir auch eine Umwelterklärung mit umweltrelevanten Daten erstellt und veröffentlicht. 

Luftreinhaltung

Ein Großteil unserer Investitionen in den Umweltschutz dient der Luftreinhaltung. Im Bemühen um einen klimafreundlichen Betrieb unserer Anlagen entsprechen wir selbstverständlich den Verordnungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG), gehen aber soweit möglich über dessen Anforderungen noch hinaus.

Einige unserer Maßnahmen zum Klimaschutz:

  • Um beim Verladen unserer Produkte ein Entweichen von Schadstoffen zu verhindern, werden die Abgase in Dämpferückgewinnungsanlagen gesammelt und in den Verarbeitungsprozess zurückgeführt.

  • Früher waren sie das Wahrzeichen jeder Raffinerie: kilometerweit sichtbare Hochfackeln zum Verbrennen von Überschussgasen, die momentan nicht verarbeitet werden konnten. Heute gewinnt BAYERNOIL die anfallenden Gasmengen stattdessen in einer Fackelgasanlage zurück und nutzt sie im Ofen der Destillationsanlage zum Erhitzen des Rohöls. So wird die Luft nicht mehr mit Abgasen belastet, Ressourcen und Klima werden geschont.

  • Hochwertige Dichtungen an Schwimmdachtanks verhindern das Austreten von Gasen.

  • Durch Investitionen in Energiesparmaßnahmen verringert BAYERNOIL stetig seinen Energieverbrauch und damit den Ausstoß von CO2.

Gewässerschutz

Neben dem Klimaschutz legen wir in unseren Anlagen besonderen Wert auf den Schutz von Gewässern, vor allem der Donau und des Grundwassers. Zahlreiche Vorkehrungen und Verfahren gewährleisten ihre Reinhaltung:

  • Durch Verbesserungen in den Produktionsanlagen konnte der Schadstoffanteil in den Abwässern reduziert werden.

  • Alle in den Raffinerieteilen anfallenden Abwässer gelangen in die werkseigenen Kläranlagen. Hier wird das Wasser durch physikalische, chemische und biologische Verfahren von Verschmutzungen gereinigt. Durch eine kontinuierliche Überwachung von Kontrollbrunnen innerhalb und außerhalb der Raffinerie wird sichergestellt, dass das Grundwasser der Umgebung nicht verschmutzt wird und die strengen gesetzlichen Grenzwerte in jedem Fall eingehalten werden.

  • Beim Bau der Vohburger Raffinerie wurde – damals revolutionär und einzigartig – das Grundwasser durch eine zirka zehn Meter tief in den Boden reichende Betonwand geschützt, die das ganze Gelände umschließt. Innerhalb dieser so genannten Schürze wird das benötigte Wasser abgepumpt. Von außen kann Wasser nachfließen, doch dank der Konstruktion gelangt kein Wasser mehr hinaus.