Sicherheit

„Gemeinsam erfolgreich“ lautet unser Motto. Und das setzt gemeinsamen Einsatz für sicheres Arbeiten voraus. Dafür ist in unserer Raffinerie jeder verantwortlich – vom Auszubildenden bis zum Geschäftsführer. Unser Ziel ist klar definiert: keine Unfälle, keine Leckagen.

Sicher mitarbeiten

Im Mittelpunkt unseres Sicherheitskonzeptes stehen die Mitarbeiter/innen. Sie mit der bestmöglichen Ausrüstung und raffineriespezifischen Richtlinien zu schützen, ist für uns selbstverständlich. Worauf es in Sachen Sicherheit vor allem ankommt, sind Risiko-Bewusstsein und Engagement unserer Mitarbeiter/innen. Deshalb ermuntern wir sie, gezielt auf Mängel hinzuweisen. Des Weiteren hat BAYERNOIL Sicherheitsbegehungen eingeführt, bei welchen wir großen Wert auf das persönliche Gespräch mit unseren Mitarbeitern/innen legen: Wir informieren sie über Beinahe-Unfälle und weisen vorbeugend auf gefährliche Situationen hin.

Alle Vorfälle in unseren Betriebsteilen sammeln und bewerten zu können, ermöglicht uns eine so genannte Total Loss Control (TLC) – Voraussetzung für gezielte Ursachenforschung und Prävention. Dass sich das gemeinsame Engagement auszahlt, zeigt ein Blick auf unsere Unfall-Statistik.

 

In den vergangenen fünf Jahren musste BAYERNOIL zwei meldepflichtige Unfälle verzeichnen. Dies entspricht einer Unfallrate von 0,34 pro Million Stunden oder 0,5 pro 1.000 Mitarbeiter. Zum Vergleich: Zwischen 2011 und 2014 registrierte die Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie bundesweit pro 1.000 Mitarbeiter durchschnittlich 18 meldepflichtige Unfälle. BAYERNOIL ist seinem Ziel „keine Unfälle“ in jüngster Zeit noch ein Stück nähergekommen. Die Gesamtzahl der Unfälle hat den niedrigsten Stand seit der Betriebsgründung erreicht.

Sicher produzieren

Der Schutz von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, Umwelt und Nachbarschaft setzt die Sicherheit unserer Anlagen voraus. Vorbeugung steht hierbei an erster Stelle: So verfügen alle Betriebsteile über mehrere unabhängig voneinander arbeitende Sicherheitssysteme. Sie werden ständig an den neuesten Stand der Technik angepasst und ebenso wie unsere Produktionsstätten und Lager kontinuierlich überprüft und gewartet.

Über diese laufende Eigenkontrolle hinaus verpflichtet uns der Gesetzgeber, in regelmäßigen Abständen die Sicherheit unserer Anlagen nachzuweisen. Das bedeutet: BAYERNOIL bekommt Besuch vom TÜV. Da umfangreiche Prüfungen und Arbeiten allerdings nicht während des Betriebs durchgeführt werden können, müssen einige, manchmal auch alle Anlagen abgeschaltet werden – die Raffinerie steht still. Und dennoch heißt Stillstand für uns Bewegung: Anlagen werden getestet, zerlegt, gereinigt, ersetzt und wieder montiert. Neben der BAYERNOIL Belegschaft sind dafür bis zu 3.000 zusätzliche Mitarbeiter/innen spezialisierter Fremdfirmen im Werk tätig. Für die routinemäßige Instandhaltung arbeiten wir zudem mit Firmen aus der Region zusammen. Alle Auflagen und größtmögliche Sicherheit stets im Blick.

Wer Sicherheit ernst nimmt, muss selbst auf den schlimmsten Fall vorbereitet sein. Mit anderen Worten: Man muss die Gefahr üben. Aus diesem Grund betreibt BAYERNOIL Notfallmanagement. Dazu gehört das Training aller Mitarbeiter/innen ebenso wie die Bereitschaft der Werkfeuerwehr und die wiederholte Simulation von Störungen: Management, Betriebsrat und Feuerwehr üben regelmäßig Szenarien, um Notfallsituationen im Ernstfall gemeinsam bewältigen zu können – professionell und sicher.

OHRIS-Zertifikat für BAYERNOIL:

Zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz handelt unser Unternehmen auf der Grundlage eines Managementsystems, welches selbst den Anforderungen von OHRIS (Occupational Health- and Risk-Managementsystem) genügt. Dieses von der Bayerischen Staatsregierung zusammen mit der Industrie entwickelte Managementsystem optimiert Arbeitsschutz und Anlagensicherheit.